Sonstige Vereinsnachrichten aus Ober-Ramstadt

Rund um das Osterei in deutschen Volkssitten

Das Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens führt die Volkssitten um das Ei zu Ostern auf die seit dem 12. Jahrhundert von der Kirche eingeführte „benedictio ovorum“ zurück, die diesen so gesegneten Eiern im Volksglauben vielerlei Kräfte zuwachsen ließ.

Erste Erwähnungen von gefärbten Ostereiern in Deutschland stammen aus dem 16. Jahrhundert. Eine erste Erwähnung des Brauches, die Eier für Kinder zu verstecken, stammt aus dem Tagebuch des Abtes Jakob vom Kloster Schuttern (Ortenaukreis) für das Jahr 1691. Kindern wurde – je nach Gegend – erzählt, dass diese Eier vom Hahn, dem Kuckuck, dem Fuchs, dem Storch oder dem Hasen stammen.

Auch den Glocken auf ihrer Rückkehr vom Flug nach Rom in der Osternacht wurden die Eier zugeschrieben. In neuerer Zeit hat sich der Osterhase als Eierbringer überregional durchgesetzt.

Weitere Bräuche mit Ostereiern sind beispielsweise Münzenwerfen (wenn die Münze im Ei steckenbleibt, gehört das Ei dem Werfer), Ostereiertitschen, Ostereierschieben oder (beispielsweise in Österreich, Kroatien, Russland) das Eierpecken. Beim Eierschleudern (auch: in Bayern Eierwerfen, in Ostfriesland Eierschießen) im Vogtland wird ein Osterei in ein aus Wolle gehäkeltes Säckchen mit einem langen Band gesteckt: Das schleudert man und lässt es los. Das Werfen findet auf einer Wiese oder Weide statt. Wiesen mit dichtem Gras sind am besten geeignet.

Für das Werfen selbst gibt es verschiedene Regeln. Wichtig ist, dass die Eier, die man werfen möchte, hart gekocht sind, damit das Ei nicht so zu schnell kaputt geht. Oft werfen sich zwei oder mehr Personen die Eier zu, bis die Schale gebrochen ist. Es wird versucht ,das Ei im Netz möglichst hoch zu schleudern.

Wenn das Ei dabei kaputt geht, scheidet man aus. Das geht solange, bis nur noch ein Kind mit heilem Ei übrig ist, das dann gewonnen hat und dann König genannt wird. In manchen Gegenden ist auch Ostereier-Weitwurf verbreitet. Die Eier werden an Ort und Stelle verspeist. Um seinem Haus Glück zu bringen besteht in Südtirol der Brauch, ein Ei über das Haus zu werfen und danach einzugraben.


(Aus der Wikipedia)

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