Politiknachrichten aus Ober-Ramstadt

DGB Ober-Ramstadt diskutiert Eckpunkte der Arbeitswelt

Pressemitteilung des DGB

Die Zukunft der Arbeit und die Zukunft der Rente standen im Mittelpunkt einer öffentlichen Veranstaltung des DGB Ober-Ramstadt. Zu dem Diskussionsabend konnte die DGB-Ortsverbandsvorsitzende Barbara Ludwig vor allem Betriebs- und Personalräte aus den Ober-Ramstädter Betrieben und Einrichtungen begrüßen. DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) machte deutlich, dass die Digitalisierung und der Einsatz von miteinander vernetzten computergesteuerten Maschinen, umschrieben mit dem Kürzel Industrie 4.0, die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird.

Das stelle die Gewerkschaften vor große Herausforderungen. Raupp betonte, dass die betriebliche Mitbestimmung mit dem technischen Wandel Schritt halten müsse:

„Eine Weiterentwicklung der Mitbestimmung ist dringend erforderlich, um den Wandel der Arbeitswelt im Interesse der Beschäftigten gestalten zu können. Arbeit 4.0 erfordert Mitbestimmung 4.0 mit robusten und einklagbaren Arbeitnehmerrechten“. Nicht nur neue Arbeitsformen wie home office und mobiles Arbeiten stellen neue Anforderungen an die Gewerkschaften. Eine besondere Herausforderung für die Gewerkschaften sind die Beschäftigten, die außerhalb des Betriebs arbeiten und keinen Arbeitnehmerstatus haben, sogenannte Cloud- oder Clickworker, die zu völlig anderen Bedingungen arbeiten als die Stammbelegschaft.

Die zunehmende Auslagerung von Tätigkeiten in Billiglohnbereiche mit geringer Entlohnung, ohne Festanstellung, ohne Kündigungsschutz und ohne soziale Absicherung schaffe „digitale Tagelöhner“.

Der DGB fordert deshalb die Politik auf, den Betriebs- und Arbeitnehmerbegriff weiter zu fassen, damit Arbeitnehmerschutzgesetze und Tarifverträge auch auf arbeitnehmerähnliche Personen wie Solo-Selbständige ausgeweitet werden können. Ziel der Gewerkschaften ist die menschengerechte Gestaltung der digitalen Arbeitswelt und die Schaffung besserer Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.

„Die Durchsetzung guter Arbeitsbedingungen und fairer Bezahlung beginnt mit der gewerkschaftlichen Organisation der Beschäftigten“, machten DGB-Ortsverbandsvorsitzende Barbara Ludwig und Horst Raupp deutlich: „Je mehr Mitglieder die Gewerkschaften haben und je mehr Mitglieder sich engagieren, desto stärker sind wir und umso mehr können wir für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchsetzen“.

Eine weitere zentrale Forderung des DGB mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September 2017 ist ein grundlegender Kurswechsel in der Rentenpolitik: „Altersarmut ist eine tickende Zeitbombe mit enormem sozialem Sprengstoff, die dringend entschärft werden muss“, machte Raupp deutlich. „Damit insbesondere die junge Generation nicht zur Generation Altersarmut wird, muss jetzt gegengesteuert werden. Rente muss für ein gutes Leben reichen“. Ziel des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften ist es, den Sinkflug des Rentenniveaus zu stoppen, die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung zu stärken und das Rentenniveau wieder deutlich zu erhöhen. „Dafür machen wir Druck - vor und nach der Bundestagswahl“.

 

 

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