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Jahreshauptversammlung der Feuerwehren Ober-Ramstadts

Pressemitteilung Freiwillige Feuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt

Zahlreiche Ehrengäste aus der Politik, hier an der Spitze Bürgermeister Werner Schuchmann, sowie der Freiwilligen Feuerwehren begrüßte Ober-Ramstadts Stadtbrandinspektor Uwe Reimund  zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2017 der Stadt Ober-Ramstadt.  Von insgesamt 142 Angehörigen der Einsatzabteilungen, darunter 10 Frauen, fanden 76 an diesem Abend den Weg in die Modauhalle des Stadtteils Modau.

Bericht Stadtbrandinspektor:

Seinen Bericht leitete Uwe Reimund mit dem Dank an die vier Freiwilligen Feuerwehren für die geleistete Arbeit im Jahr 2016 ein. Die vier Freiwillige Feuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt mußten im Zeitraum vom 01.Januar 2016 – 31. Dezember 2016 zu 253 Einsätzen ausrücken.

Die Einsätze gliedern sich wie folgt, Brandeinsätze 55, Technische Hilfeleistungen 155 sowie 43 Fehlalarme. Verteilt auf die einzelnen Freiwilligen Feuerwehren wurden in Ober-Ramstadt/Kernstadt 130, Modau 52, Rohrbach 36 und Wembach-Hahn 35 Einsätze abgearbeitet.

Bei den Brandeinsätzen war glücklicherweise kein Großbrand dabei. Die Technischen Hilfeleistungen dagegen sind vielfältiger, wenn jemand in Not gerät und keinen Ausweg mehr weiß, bzw. Lösung mehr findet wird die Feuerwehr zur Technischen Hilfe gerufen.

Die meisten Einsätze sind in den Monaten Mai und September und über die Woche gesehen, freitags zu verzeichnen. Von den Tageszeiten her, waren 168 Einsätze tagsüber sowie 85 in den Abend-, bzw. Nachtstunden. Hieraus ist zu erkennen wie wichtig die Stärkung und der Erhalt der Tageseinsatzbereitschaft ist.

Hilfreich ist der Zustand, daß bei dem größten Arbeitgeber in Ober-Ramstadt, der Fa. DAW eine Werkfeuerwehr besteht die tagsüber Einsätze im Werk selbständig bewältigt.

Zur Unterstützung in Nachbarkommunen kam die Drehleiter bei Bränden, Rettung von Personen und Transport von Patienten für den Rettungsdienst zum Einsatz.

Von den vier Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt wurden im Berichtsjahr 2016 gemäß Dienstplan 371 Stunden Standortausbildung abgehalten, die Ausbildungen werden gemäß den Feuerwehrdienstvorschriften durchgeführt. Hinzu kamen noch diverse Übungen und Ausbildungsveranstaltungen bei den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt und in den Nachbarkommunen, insbesondere mit den Sonderfahrzeugen, welche nicht auf dem Jahresdienstplan versehen wurden.

Es wurden im Berichtsjahr von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt insgesamt 50 Lehrgänge an der Hessischen Landesfeuerwehrschule und auf Kreiseben absolviert. Alle Atemschutzgeräteträger der Feuerwehren müssen, neben den zeitlich vorgeschriebenen Untersuchungen nach dem Arbeitsmedizinischen Grundsatz G26.3 auch gemäß der Feuerwehrdienstvorschrift 7 „Atemschutz“ einmal im Jahr die Atemschutzübungsanlage in Dieburg begehen.

Zusätzlich zur Feuerwehrtechnischen Ausbildung absolvierten die Voraushelfer im abgelaufenen Jahr Fortbildungsveranstaltungen gemäß den Vorgaben des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst. Zwei Mannschaften aus Ober-Ramstadt und allen Stadteilen  nahmen an der Feuerwehr Leistungsübung des Kreises Darmstadt-Dieburg teil.

Die Mitglieder des Katastrophenschutzzugs 16. LZ Darmstadt-Dieburg trafen sich zu acht planmäßigen Übungen und Unterrichten. Darunter eine Katastrophenschutzübung des Kreises in Eppertshausen. Dort galt es, gemeinsam mit mehreren Zügen des Landkreises, einen Großbrand zu bekämpfen. Auch  gab es noch ein paar Termine, an denen Tätigkeiten im Rahmen der Flüchtlingshilfe im Raum standen. Hier standen jeweils einige Mitglieder des Zuges in Bereitschaft, um bei Flüchtlingsankünften zu helfen.

In Ober-Ramstadt gibt es in allen Feuerwehren eine Alters- und Ehrenabteilung. Die Kameraden aus Rohrbach haben sich wie in den Jahren zuvor der Kernstadt angeschlossen.  Nach § 18 HBKG ist eine Kommune verpflichtet, Brandschutzerziehung, Brandschutzaufklärung und Selbsthilfe durchzuführen. Ein zusätzliches Aufgabengebiet, welches durch uns geschultert wird. Ein besonderer Dank geht an Gerhard Bauer, der all die vielen Jahre diese zusätzliche Aufgabe übernommen hatte.

Der Fahrzeug- und Gerätebestand bei den Feuerwehren ist weiterhin als gut zu bezeichnen.  Für die Neubeschaffung eines Einsatzleitwagens liegt die Zusage zur Bezuschussung des Landes Hessen vor.

In einer Kooperation werden 4 Einsatzleitwagen für die Gemeinden, Ober-Ramstadt, Dieburg, Seeheim-Jugenheim und Schaafheim ausgeschrieben, zur Zeit wird ein entsprechendes Leistungsverzeichnis erstellt. Für die Zukunft sind weitere Ersatzbeschaffungen notwendig, als nächstes ein Löschfahrzeug für den Stadtteil Modau .

Die Gebäude in den Stadtteilen Rohrbach und Wembach-Hahn sind nicht mehr zeitgemäß, hier muß in naher Zukunft dringend etwas unternommen werden, Gespräche in Verbindung mit IKEK laufen bereits um die Feuerwehrgerätehäuser an Bürgerhallen anzugliedern.

Im Feuerwehrgerätehaus der Kernstadt müssen dringend einige Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden, dies soll nach dem Auszug der Polizeistation erfolgen. Der Neubau einer Polizeistation ist weiterhin in Planung, das Gelände für den Neubau wurde hergerichtet, wann der Baubeginn stattfindet ist noch unklar. Nach dem Auszug der Polizei könnten dann Räumlichkeiten für eine Stadt-Kleiderkammer und für die Jugendfeuerwehr und Kindergruppe eingerichtet werden. Entsprechende Anträge dafür wurden bereits gestellt und Gespräche mit dem Bürgermeister geführt.

Sämtliche Geräte der Feuerwehr müssen neben den normalen Unterhaltungen und Reparaturen auch nach den Unfallverhütungsvorschriften überprüft werden, dies ist durch eine Hauptamtliche Kraft fast nicht mehr durchführbar, da neben den normalen Tätigkeiten, Erfassungen in diversen Nachweisprogrammen sowie weitere Aufgabengebiete hinzugekommen sind.

Bericht Stadtjugendfeuerwehrwartin:

Stadtjugendfeuerwehrwartin Susanne Geibel berichtete über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren der Stadt Ober-Ramstadt.

Das Jahr war wieder einmal geprägt von der Teilnahme am Bezirkszeitlager, dem Kreisjugendfeuerwehrtag sowie vielen anderen Veranstaltungen die neben den wöchentlichen Gruppenabenden besucht wurden. Ein besonderes Highlight war im April die Bezirksübung an der Lichtenbergschule in Ober-Ramstadt, an der 100 Teilnehmer einen Vollbrand des Schulgebäudes löschen mußten. Hierzu wurden im Vorfeld etliche Stunden zur Vorbereitung durch die Ausbilder geleistet.

Bei der  Abschlussübung im Oktober konnten  die Jugendfeuerwehrmitglieder das erlernte des vergangenen Jahres unter den Augen zahlreicher Zuschauer vorführen.  Die Mitglieder Entwicklung ist bedingt durch Übergänge in die Einsatzabteilung leicht rückläufig. So zählte man am Ende des Berichtsjahres insgesamt 40 Mitglieder davon 27 männliche und 13 weibliche Mitglieder in den 4 Jugendfeuerwehren.

Aus den Reihen der Verantwortlichen der Jugendfeuerwehr verabschiedet Susanne Geibel ihren seitherigen Stellvertreter Jochen Strebelow und dankte Ihm für die vielen Jahre die er für die Jugendfeuerwehr geleistet hat.

Ehrungen:

Das Silberne Brandschutzehrenzeichen am Bande für mindestens 25-jährige aktive, pflichttreue Dienstzeit in Freiwilligen Feuerwehren wurde von Kreisbrandmeister Stefan Richter an Steffen Rohrbach, Stadtteil Rohrbach mit den besten Glückwünschen übergeben.

Seit 2011 gibt es - bisher einmalig in Deutschland - in Hessen eine Anerkennungsprämie für aktive Einsatzkräfte. Die Anerkennungsprämie hat die Landesregierung in 2011 eingeführt, um den Feuerwehrangehörigen zu zeigen, wie wichtig und wertvoll ihre Arbeit ist. Diese Auszeichnung wurde durch Bürgermeister Werner Schuchmann an folgende Kameraden übergeben.

Anerkennungsprämie bei einer Dienstzeit von 10 Jahren

Burger Heiko FF Ober-Ramstadt/Kernstadt

Schönbein Tim FF Ober-Ramstadt/Wembach/Hahn

Staudt Selina FF Ober-Ramstadt/Wembach/Hahn

 

Anerkennungsprämie bei einer Dienstzeit von 20 Jahren

Bihn Uwe FF Ober-Ramstadt/Modau

Anerkennungsprämie bei einer Dienstzeit von 40 Jahren

Keller Bernd FF Ober-Ramstadt/Wembach-Hahn

Koch Klaus FF Ober-Ramstadt/Kernstadt

Für seine langjährige Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart des Stadtteils Wembach-Hahn konnte Steffen Mink aus der Hand von Kreisjugendfeuerwehrwartin Carina Hoeft die Ehrenmedaille der Kreisjugendfeuerwehr empfangen.

Wahlen:

Bei den anschließenden Wahlen wurde Uwe Reimund für weitere 5 Jahre zum Stadtbrandinspektor wiedergewählt. Der seitherige stellvertretende Stadtbrandinspektor Markus Müller stand nicht mehr zur Wahl. Hierzu kandidierte Frank Nitsche ( Wehrführer Stadtteil Rohrbach) und wurde in dieses Amt gewählt.  Neuer stellv. Stadtjugendfeuerwehrwart ist Dominic Hergesell. Sebastian Koch und Stefan Seitz sind als Zeugwarte für die Kleiderkammer der Stadt verantwortlich.

 

 

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