Aktuelle Termine

17.12.2017 SKG Weihnachtsfeier

17.12.2017 Traditionelles Adventskonzert

17.12.2017 Weihnachtskonzert in Modau

22.12.2017 Waldweihnacht

30.12.2017 Grenzgang Modau

23.1.2018 Treffen Literaturzirkel

Kirche in Ober-Ramstadt

Herbsttagung der Dekanatssynode in Ober-Ramstadt

Perspektiven der Arbeit

Evangelisches Dekanat Darmstadt-Land

Auf der Herbsttagung der Dekanatssynode in Ober-Ramstadt erhielten die 46 Delegierten Einblick in die Arbeitsbereiche Gesellschaftliche Verantwortung, Öffentlichkeitsarbeit und Trauerseelsorge. Die Mitglieder des ‚regionalen Kirchenparlament‘ stimmten dem Haushaltsplanentwurf 2018 in Höhe von 1,79 Millionen Euro zu.

Außerdem informieren sich die Synodalen über neue Wohnformen in der Region Darmstadt-Dieburg, den Stand der Fusion und die nächste Verwaltungsprüfung. Die stellvertretende Vorsitzende Helga Meier (Pfungstadt) leitete die Synode. Die Delegierten vertreten rund 46.000 evangelische Christinnen und Christen aus 19 Kirchengemeinden zwischen Erzhausen und Pfungstadt, Roßdorf und Ernsthofen.

Benachteiligte Jugendliche suchen oft vergeblich nach einem Ausbildungsplatz und haben kaum berufliche Perspektiven. Warum das so ist und was dagegen getan werden kann, erläuterte Heidi Glasner den Mitgliedern der Synode, die sich im Prälat-Diehl-Haus in Ober-Ramstadt zu ihrer Herbsttagung getroffen haben. Die diplomierte Sozialpädagogin ist als Referentin für Gesellschaftliche Verantwortung mit halber Stelle im Dekanat Darmstadt-Land tätig. Sie unterstützt unter anderem an der Friedrich-Ebert-Schule (FES) in Pfungstadt Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf beim Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt, indem sie diese beispielsweise bei Bewerbungen unterstützt, individuell berät und betreut. „Wir unterstützen Jugendliche dabei, eigenständige, eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeiten zu werden,“ betonte Glasner.

Perspektiven der Trauerseelsorge und Öffentlichkeitsarbeit

Einblick in ihren Arbeitsschwerpunkt gab auch Tabitha Oehler, die eine Fachstelle für Trauerseelsorge im Dekanat innehat. Seit 2003 bietet diese Einrichtung einen geschützten Raum für Menschen in unterschiedlichen Trauersituationen, unabhängig von Kirchenzugehörigkeit oder Wohnort. Neben seelsorgerischen und beratenden Einzelgesprächen gibt es verschiedene Gruppenangebote, die sich unter anderem an trauernde Eltern, verwitwete Personen, Jugendliche und junge Erwachsene richten. Ein niederschwelliges, offenes Angebot ist der Sonntagstreff für Trauernde im Erika-Küppers-Haus in Weiterstadt. Hier sind auch die Büro- und Gruppenräume der Trauerseelsorge zu finden. Ergänzt wird das Angebotsspektrum durch Wanderausflüge, Trauerreisen und Gedenkgottesdienste. Tabitha Oehlers Vision für die Zukunft ist „ein Zentrum für Trauerbegleitung in der Region mit mehreren Mitarbeitenden“.

Perspektiven ihrer Arbeit zeigte Maline Thierolf-Jöckel auf, die als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit mit halber Stelle im Dekanat seit elf Jahren tätig ist. In einer Gesellschaft, die individueller, vielfältiger und gleichzeitig multireligiöser wird und deren Mediennutzung sich permanent verändert, müsse auch die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit unterschiedliche Instrumente und Medien einsetzen. Nur so könne sie die Bandbreite und Kompetenz der kirchlichen Arbeit in der Region für breite Bevölkerungskreise sichtbar machen sowie eine gute Vernetzungsstruktur innerhalb des Dekanats und der Kirchengemeinden bereitstellen. Dem Internetauftritt des Dekanats komme als zentrale Kommunikationsplattform dabei eine große Bedeutung zu. Daher wird die Website Anfang 2018 neu gestaltet.

Ausgeglichener Haushalt für 2018 geplant

Jürgen Heitmann (Erzhausen) erläuterte den Haushaltsplanentwurf des Dekanats Darmstadt-Land für 2018. Das Volumen des ausgeglichenen Etats für 2018 beträgt rund 1,79 Millionen Euro und umfasst zu einem großen Anteil Ausgaben für Personal, das in der Kinder- und Jugendarbeit, der Kirchenmusik sowie der Erwachsenenbildung tätig ist. Der prognostizierte Überschuss von rund 10.000 Euro soll in die Ausgleichsrücklage fließen. Der Haushaltsplanentwurf 2018 wurde von den Synodalen einstimmig angenommen.

Fusion: nicht nur verwalten, sondern auch gestalten

Über den Stand des Fusionsprozesses mit dem Nachbardekanat Darmstadt-Stadt berichtete Jürgen Heitmann, der dem Dekanatssynodalvorstand (DSV) angehört. Bei einer gemeinsamen Tagung haben die Mitglieder der Steuerungsgruppe Fusion fünf Grundlagenprojekte festgelegt, die verfolgt werden sollen: Eine Sozialraumanalyse wird in Auftrag gegeben und die gemeinsame Synode am 31. August 2018 soll vorbereitet werden. Außerdem gilt es die künftige gemeinsame Pfarrstellenbemessung umzusetzen, die ab der Fusion am 1. Januar 2022 angewendet wird.

Ein neuer Dekanatssitz muss auch gefunden werde, da beide bisherigen Standorte - das Offene Haus in Darmstadt und das Dekanatszentrum in Ober-Ramstadt - für das künftige Großdekanat keine ausreichenden Raumkapazitäten bieten. Ferner soll das Projekt „Vision und Innovation“ gewährleisten, dass die evangelische Kirche in der Region Darmstadt nicht nur verwalten, sondern auch aktiv gestalten wird. Für das nächste Jahr hat sich die Steuerungsgruppe eine weitere Hauptaufgabe vorgenommen: erste Gespräche über künftige Strukturen in den verschiedenen Arbeitsbereichen zu führen. 

„Ob im fortgeschrittenen Alter oder mittendrin im Leben – die Frage nach der passenden Wohnform stellt sich in jedem Lebensabschnitt“ sagte Angelika Seidler vom Diakonischen Werk (DW) Darmstadt-Dieburg. Sie stellte den Synodalen die Mehrgenerationenhäuser in Groß-Zimmern und Weiterstadt vor. Das DW ist auch an einer Initiative zum Thema Wohnen auf Landkreisebene beteiligt. Gute lokale Strukturen sollen älteren Menschen ermöglichen, ein langes und selbstbestimmtes Leben im gewohnten Umfeld zu führen. Davon profitieren auch Familien und von Armut Betroffene. Ferner informierte Seidler zu Wohnformen, die Versorgungssicherheit bieten, sowie zu gemeinschaftlichen Wohnkonzepten.

Effiziente und transparente Verwaltung als Ziel

Eine Verwaltungsprüfung wird im ersten Halbjahr 2018 in den Kirchengemeinden des Dekanats durchgeführt. Die Ziele, Grundlagen und Inhalte dieser Prüfung erläuterte Birgit Dreuth, die in der Kirchenverwaltung der EKHN für Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement zuständig ist. Wichtige Ziele sind schnellere Verwaltungsabläufe durch den Einsatz geregelter einheitlicher Systeme sowie eine Qualitätssicherung innerhalb der Verwaltung zu erreichen. Dekan Arno Allmann und der DSV planen die Verwaltungsprüfung, versorgen die Kirchengemeinden mit Materialien und entsenden Mitglieder in die Prüfungskommission. Stellt diese Handlungsbedarf fest, so erhält die betroffene Gemeinde Beratung und Unterstützung.

Ökumenische Erklärung

Die Kollekte in Höhe von 330 Euro ist für die Unabhängige Flüchtlingsberatung des Diakonischen Werks Darmstadt-Dieburg bestimmt. Dekan Arno Allmann erinnerte daran, dass die Stelle bereits von den drei Evangelischen Dekanaten Darmstadt-Land, Darmstadt-Stadt und Vorderer Odenwald mitfinanziert wird. Allmann lobte die gute ökumenische Zusammenarbeit in der Region, die sich auch im Rahmen der Veranstaltungen zu „Reformation 2017 ökumenisch“ im Jubiläumsjahr gezeigt habe.

Der Dekan regte an, die neue ökumenische Erklärung, die am Reformationstag in Darmstadt veröffentlich worden war, in den Kirchenvorständen zu besprechen und Ideen zu entwickelt, diese vor Ort umzusetzen. Pfarrer Hans Jürgen Basteck (Eschollbrücken) ging in der Andacht ebenfalls auf das Jubiläum ein und fragte „Können Sie noch - an Martin Luther erinnert werden?“ Er habe im Jahr des Reformationsjubiläums viel Bemerkenswertes und eine große Resonanz wahrgenommen, nicht nur beim ‚Stammpublikum‘ sondern auch im Kultur- und Medienbereich. Das gelte es nach einer Pause zu bewahren.

 

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