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Kulturnachrichten aus Ober-Ramstadt

Ein Stammbuch aus dem 18. Jahrhundert für die Lichtenberg-Sammlung

Martel Döring, Verein für Heimatgeschichte Ober-Ramstadt

Stammbücher sind wie die nachfolgenden Poesiealben längst aus der Mode gekommen. Sie passen wohl nicht mehr in unsere schnelllebige Zeit. Früher ließen sich insbesondere Studenten Widmungen von Kommilitonen und Lehrern in ihre Stammbücher eintragen.

Dank der Unterstützung der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Darmstadt konnte das Museum Ober-Ramstadt für seine Lichtenberg-Sammlung nun ein Studentenstammbuch von Friedrich August Lichtenberg erwerben.

Friedrich August Lichtenberg (1755 – 1819) war der Neffe des in Ober-Ramstadt geborenen Experimentalphysikers und Aphoristikers Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799). Das Stammbuch stellt ein besonderes und wichtiges Highlight dar, da über Leben und Wirken von Friedrich August Lichtenberg nur verstreut Aufzeichnungen seiner Lebensspuren in Archiven zu finden sind. Es umfasst seine Göttinger Studienzeit von 1773 – 1777.

Friedrich August Lichtenberg war der Sohn des als Amtmann in Seeheim an der Bergstraße tätigen Gottlieb Christoph Lichtenberg (1724 – 1756), dem ältesten Bruder von Georg Christoph. Nach seinem Schulabschluss auf dem Pädagog in Darmstadt studierte Friedrich August Jura in Göttingen.

1778 trat er als Bibliothekar und Archivar in die Dienste von Landgraf Ludwig IX. und ab 1790 dessen Nachfolgers Ludwig X., des späteren Großherzogs Ludewig I. Dank seines diplomatischen Geschicks wurde er als Geschäftsträger und Resident für den Darmstädter Landgrafen zu Verhandlungen im Zusammenhang mit dem Reichsdeputationshauptschluss über die geplante Säkularisation nach Berlin geschickt.

Von seinem Onkel Georg Christoph Lichtenberg erhielt er für seinen Auftritt auf der diplomatischen und gesellschaftlichen Bühne in Berlin mehrere Empfehlungsschreiben. Der Briefwechsel zwischen Onkel und Neffen zeichnet ein deutliches Bild der politischen Wirklichkeit in diesem Zeitraum.

Ab 1804 leitete er hier die Staatsgeschäfte und wurde 1813 zum Wirklichen Geheimen Rat und offiziellen Staatsminister ernannt. 1809 war er von Ludewig I. für seine Verdienste in den erblichen Adelsstand erhoben worden und führte den Titel Freiherr von Lichtenberg

Für die Lichtenberg-Forschung bedeutet der Eintrag von Friedrich August Lichtenbergs Studienkollege Johann Friedrich Blumenbach aus Gotha (1752 – 1840) vom 1. April 1774 ein besonderer Schatz, denn es handelt sich um dessen älteste nachzuweisende Handschrift. Blumenbach war später Professor in Göttingen und Freund von Georg Christoph Lichtenberg.

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