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Kulturnachrichten aus Ober-Ramstadt

Alte Ober-Ramstädter Gasthäuser

Heute: Interessantes über das Gasthaus „Zum Löwen“

Klaus Mangold im Juli 2021, Verein für Heimatgeschichte -  Museum Ober-Ramstadt

Das Fachwerkhaus an der Darmstädter Straße 76 in Ober-Ramstadt (Ecke Grafengasse) war einst das Gasthaus „Zum Löwen“. Gegenüber in der „Bachgasse 1“ gab es zuvor auch eine Gaststätte, die „Zum goldenen Löwen“ hieß und in der 1847 die Hirsch-Apotheke eingerichtet wurde (heute Gaststätte „Sombrero“).

Das Anwesen Darmstädter Straße / Grafengasse (Grewegass) war einst ein landwirtschaftlicher Hof, der um 1827 Johann Adam Schanz (1786-1855) gehörte. Er stammte aus Niedernhausen und war mit Eva Maria Elisabetha Nord (1794-1864) aus Ober-Ramstadt verheiratet.

Deren Sohn Johann Conrad Schanz (*1814) versteigerte 1851 die Hofreite. In der Versteigerungsanzeige wurde das Anwesen wie folgt beschrieben: zweistöckiges Wohnhaus mit drei Wohnungen - eine im Jahr 1839 erbaute steinerne Scheune, darin zwei Pferdeställe und ein 60 Fuß langer Seitenbau mit drei Schweineställen - weiterhin ein geräumiger Holzschuppen. Der Hinweis, dass sich das Anwesen zum Betrieb einer Wirtschaft und Brauerei gut eignet lässt vermuten, dass dies schon damals im Nebenerwerb betrieben wurde. Franz Schneider III. erwarb das Anwesen.

Im April 1868 ließ sich der praktische Arzt Dr. med. Vierheller in Ober-Ramstadt nieder und richtete seine Wohnung und Praxis im Haus Darmstädter Straße 76 ein.

Um 1890 übernahm Georg Schneider II. den elterlichen Betrieb bis zu seinem Tod im Jahr 1926. Er führte noch die Berufsbezeichnung Gast- und Landwirt und war viele Jahre Erster Vorsitzender des 1875 gegründeten „Kriegervereins Ober-Ramstadt“. Es wird berichtet, dass am Samstag, den 18. Okt. 1913, ein großes Festessen im Gasthaus „Zum Löwen“ stattfand. Anlass war die 100-Jahr-Feier der Völkerschlacht bei Leipzig.

Nach dem Tod seines Vaters übernahm Franz Georg Schneider (†1958) die Gaststätte. Er war im Ort unter dem Namen „Fränzjess Schorsch“ bekannt und hatte einen ausgezeichneten Humor. Seine Ehefrau Anna Diehl stammte aus der Metzgerei und Gaststätte „Zum Adler“ an der Darmstädter Straße / Adlergasse und war die Schwester des Metzgermeisters Konrad Diehl II. Im Jahr 1935 wurde die Metzgerei von Heinrich Braun übernommen.

Während des II. Weltkrieges war im „Löwen“ eine Schreibstube eingerichtet, zuständig für die einquartierten Wehrmachtssoldaten. Außerdem war hier auch für deren tägliche Verpflegung eine Feldküche aufgestellt.

Anfang der 1950er Jahre übernahm der Neffe der Familie Schneider, Konrad Diehl IV., das Lokal.

Ab 1961 fand mehrmals ein Besitzerwechsel statt, genannt werden die Familien Wiedemann und Schandry, Wien und Tomaschewski. Das Lokal wurde umbenannt in „Café Malatya“ und war zuletzt unter dem Namen „Kent“ bekannt.

Im April 1988 brannten Teile vom Dachstuhl und vom Obergeschoss ab, der Gaststättenbetrieb wurde danach geschlossen.

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